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Beste Restaurants in Wien

Von Michelin-besterntem Fine Dining bis zu authentischer lokaler Küche – entdecken Sie Wiens herausragendste Restaurants. Kuratiert, getestet und von unseren Expertinnen freigegeben.

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Restaurants
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Michelin-besternt
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Fine Dining
Von Mes Prestiges Redaktion

Michelin-besternte Restaurants

Wiens renommierteste Dinner-Erlebnisse

Lockeres Dining

Köstliche Küche in entspanntem Rahmen

Wo isst man in Wien?

Wien pflegt zwei Esskulturen parallel und ergibt nur dann ein stimmiges Stadtbild, wenn man beide versteht. Die habsburgische Kaffeehaustradition, seit 2011 immaterielles UNESCO-Kulturerbe und getragen von Sperl, Central, Demel, Hawelka, Landtmann und Sacher, lebt eine funktionierende Ganztagsform: Melange und Mehlspeise, Zeitungsständer, das Recht, stundenlang zu sitzen, und eine Küche, die über Mittag und Abend eine vollständige Speisekarte fährt. Die moderne Michelin-Szene baut auf dieser Form auf, statt sich gegen sie zu stellen; die beiden Drei-Sterne-Häuser der Stadt (Steirereck im Stadtpark, Amador) und die drei Zwei-Sterne-Häuser (Konstantin Filippou, Shiki, Silvio Nickol; dazu Mraz & Sohn) schöpfen stark aus österreichischer Herkunft und arbeiten in technischen Registern, die schon die Kaffeehausküchen geprägt haben.

Die Geografie zählt. Die Innere Stadt bündelt das kaiserlich-formelle Register: Filippou, Shiki, Yohm, Tian, die Kaffeehausinstitutionen und den Schnitzel-Kanon (Figlmüller, Plachutta, Zum Schwarzen Kameel). Die Landstraße beherbergt das Steirereck samt Belvedere und Botschaftsviertel. In der Leopoldstadt jenseits des Kanals haben sich die zeitgenössischen Naturwein-Bistros niedergelassen (Skopik & Lohn, Heunisch). Neubau ist das Design- und Museumsquartier mit den modernen, küchenchefgeführten Häusern (Konnex, Senns, Pramerl & the Wolf gleich um die Ecke im Alsergrund). Der Naschmarkt-Korridor fährt zwei klar getrennte Programme: bis 13:00 funktionierender Markt, ab 13:00 Gastronomiemeile, was die meisten Besucher um 11:30 falsch lesen.

Michelin-Dichte

Wien spielt in der Spitze über seiner Größe: zwei Drei-Sterne-Häuser (Steirereck, Amador), drei bis vier Zwei-Sterne-Häuser und etwa acht Ein-Stern-Küchen, darunter Tian und Pramerl & the Wolf mit Michelin Green Stars. Die Küche fußt auf österreichischer Herkunft (steirisches Gemüse, Kärntner Fisch, Wein aus dem Burgenland und der Wachau), gelesen durch eine Technik, die aus der französisch-klassischen Schule kommt. Die Degustationsmenüs der Spitzenklasse liegen bei 220 bis 380 Euro, mit ernsthaften Weinbegleitungen österreichischer Winzer.

Tipps zur Reservierung

Sechs bis zwölf Wochen im Voraus für Steirereck, Amador und Konstantin Filippou an Freitag- und Samstagabenden; das Mittagsmenü ist der leichtere Tisch bei gleichem Niveau. Die Drei-Sterne-Häuser sind in der Advents- und Weihnachtszeit acht Wochen im Voraus ausgebucht. Die Kaffeehausinstitutionen nehmen Laufkundschaft, mit Ausnahme des Café Sacher und des Landtmann an Samstagnachmittagen. Die Naschmarkt-Restaurants nehmen Reservierungen für den Samstagmittag zwei Wochen im Voraus an; das Mittagessen unter der Woche ist Laufkundschaft. Der Wiener-Schnitzel-Kanon (Figlmüller, Plachutta) braucht für die Abende ein bis zwei Wochen Vorlauf.

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