Tian
Innere Stadt
Ein Michelin-Stern + Green Star, Europas führendes vegetarisches Fine-Dining-Haus.
Von Michelin-besterntem Fine Dining bis zu authentischer lokaler Küche – entdecken Sie Wiens herausragendste Restaurants. Kuratiert, getestet und von unseren Expertinnen freigegeben.
Wiens renommierteste Dinner-Erlebnisse
Innere Stadt
Ein Michelin-Stern + Green Star, Europas führendes vegetarisches Fine-Dining-Haus.
Alsergrund
Ein Michelin-Stern + Green Star im Alsergrund, Wolfgang Zankl-Sertls Acht-Tische-Küche.
Innere Stadt
Ein Michelin-Stern in der Inneren Stadt, panasiatisches Fine Dining seit 2009.
Innere Stadt
Ein Michelin-Stern im Hotel Kempinski Wien, Marcus Riedels modernösterreichische Küche.
Leopoldstadt
Sofitel-Rooftop im achtzehnten Stock, Interieur von Pierre Yovanovitch, der Stephansdom-Blick.
Landstraße
Die lässige Schwester des Steirereck darunter, Käsekeller mit 120 Sorten und das Frühstück.
Landstraße
Drei Michelin-Sterne im Stadtpark, das zentrale modernösterreichische Haus Wiens seit 2005.
Innere Stadt
Zwei Michelin-Sterne in der Inneren Stadt, österreichisch-griechische Präzision seit 2013.
Innere Stadt
Zwei Michelin-Sterne, Wiens japanischer Fine-Dining-Anker in der Krugerstraße.
Innere Stadt
Zwei Michelin-Sterne im Palais Coburg, Österreichs tiefster Weinkeller.
Leopoldstadt
Zwei Michelin-Sterne in der Brigittenau, eine Familienküche seit vier Jahrzehnten.
Innere Stadt
Drei Michelin-Sterne in Döbling, Juan Amadors Weinkellerdegustation seit 2019.
Köstliche Küche in entspanntem Rahmen
Innere Stadt
Das Schnitzel, das den Teller überhängt, seit 1905, Wollzeile, das Stammhaus.
Innere Stadt
Die Tafelspitz-Adresse seit 1993, Ewald Plachuttas prägendes Siedfleisch-Haus.
Innere Stadt
Institution der Inneren Stadt seit 1618, Beethovens Greißler, heute der Bognergassen-Brunch.
Wieden & Naschmarkt
Israelisch-levantinische Küche an der östlichen Naschmarktzeile, der Samstagmittag ohne Reservierung.
Wieden & Naschmarkt
Haya Molchos israelisch-mediterranes Original seit 2009, Ecktisch am Naschmarkt.
Mariahilf
Mariahilfer Naturweinbistro, österreichische Winzer, sechsgängiges Chef's Menu, offene Küche.
Innere Stadt
Das Fine-Dining-Flaggschiff des Hotel Sacher, modernösterreichisch, Staatsopernseite.
Neubau
Die lässige Schwester der Tian-Küche, vegetarisches Bistro an der Spittelberg-Kopfsteinpflasterecke.
Leopoldstadt
Beisl in der Leopoldstadt mit der von Otto Zitko mit Tusche bekritzelten Decke, modernösterreichische Konstante.
Neubau
Eckküche in Neubau, das ganztägige mediterrane Bistro am Sankt-Ulrichs-Platz.
Innere Stadt
Wirtshaus in der Inneren Stadt, die Siedfleisch-mit-Kren-Küche für ein Publikum ohne vier Stunden.
Wien pflegt zwei Esskulturen parallel und ergibt nur dann ein stimmiges Stadtbild, wenn man beide versteht. Die habsburgische Kaffeehaustradition, seit 2011 immaterielles UNESCO-Kulturerbe und getragen von Sperl, Central, Demel, Hawelka, Landtmann und Sacher, lebt eine funktionierende Ganztagsform: Melange und Mehlspeise, Zeitungsständer, das Recht, stundenlang zu sitzen, und eine Küche, die über Mittag und Abend eine vollständige Speisekarte fährt. Die moderne Michelin-Szene baut auf dieser Form auf, statt sich gegen sie zu stellen; die beiden Drei-Sterne-Häuser der Stadt (Steirereck im Stadtpark, Amador) und die drei Zwei-Sterne-Häuser (Konstantin Filippou, Shiki, Silvio Nickol; dazu Mraz & Sohn) schöpfen stark aus österreichischer Herkunft und arbeiten in technischen Registern, die schon die Kaffeehausküchen geprägt haben.
Die Geografie zählt. Die Innere Stadt bündelt das kaiserlich-formelle Register: Filippou, Shiki, Yohm, Tian, die Kaffeehausinstitutionen und den Schnitzel-Kanon (Figlmüller, Plachutta, Zum Schwarzen Kameel). Die Landstraße beherbergt das Steirereck samt Belvedere und Botschaftsviertel. In der Leopoldstadt jenseits des Kanals haben sich die zeitgenössischen Naturwein-Bistros niedergelassen (Skopik & Lohn, Heunisch). Neubau ist das Design- und Museumsquartier mit den modernen, küchenchefgeführten Häusern (Konnex, Senns, Pramerl & the Wolf gleich um die Ecke im Alsergrund). Der Naschmarkt-Korridor fährt zwei klar getrennte Programme: bis 13:00 funktionierender Markt, ab 13:00 Gastronomiemeile, was die meisten Besucher um 11:30 falsch lesen.
Wien spielt in der Spitze über seiner Größe: zwei Drei-Sterne-Häuser (Steirereck, Amador), drei bis vier Zwei-Sterne-Häuser und etwa acht Ein-Stern-Küchen, darunter Tian und Pramerl & the Wolf mit Michelin Green Stars. Die Küche fußt auf österreichischer Herkunft (steirisches Gemüse, Kärntner Fisch, Wein aus dem Burgenland und der Wachau), gelesen durch eine Technik, die aus der französisch-klassischen Schule kommt. Die Degustationsmenüs der Spitzenklasse liegen bei 220 bis 380 Euro, mit ernsthaften Weinbegleitungen österreichischer Winzer.
Sechs bis zwölf Wochen im Voraus für Steirereck, Amador und Konstantin Filippou an Freitag- und Samstagabenden; das Mittagsmenü ist der leichtere Tisch bei gleichem Niveau. Die Drei-Sterne-Häuser sind in der Advents- und Weihnachtszeit acht Wochen im Voraus ausgebucht. Die Kaffeehausinstitutionen nehmen Laufkundschaft, mit Ausnahme des Café Sacher und des Landtmann an Samstagnachmittagen. Die Naschmarkt-Restaurants nehmen Reservierungen für den Samstagmittag zwei Wochen im Voraus an; das Mittagessen unter der Woche ist Laufkundschaft. Der Wiener-Schnitzel-Kanon (Figlmüller, Plachutta) braucht für die Abende ein bis zwei Wochen Vorlauf.