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Beste Restaurants in Berlin

Von Michelin-besterntem Fine Dining bis zu authentischer lokaler Küche – entdecken Sie Berlins herausragendste Restaurants. Kuratiert, getestet und von unseren Expertinnen freigegeben.

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Restaurants
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Michelin-besternt
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Fine Dining
Von Mes Prestiges Redaktion

Michelin-besternte Restaurants

Berlins renommierteste Dinner-Erlebnisse

Lockeres Dining

Köstliche Küche in entspanntem Rahmen

Wo isst man in Berlin?

Gemessen an seiner Größe ist Berlin die am wenigsten Michelin-dichte große Hauptstadt Mitteleuropas – und die Stadt hat ihren Frieden mit diesem Urteil gemacht. Wo Paris und London ihre Drei-Sterne-Häuser auf engstem Raum stapeln, verteilt Berlin seine ernsthaften Küchen über die Postleitzahlen: Marco Müllers Drei-Sterne-Lokal Rutz im nördlichen Mitte, Tim Raues asiatisch-moderne Zwei-Sterne-Küche hinter dem Checkpoint Charlie in Kreuzberg, das FACIL im fünften Stock des Mandala im Tiergarten, das Lorenz Adlon Esszimmer über dem Pariser Platz, das Horváth am Landwehrkanal. Die Entscheidung für eine Reservierung wiegt hier schwerer als in Städten, in denen die Spitzenklasse standardmäßig im Überfluss vorhanden ist.

Die Kreuzberger Welle der modernen Bistros ist das zweite Register, das das Publikum liest. Das Nobelhart & Schmutzig (ein Stern plus Grüner Stern, der Tresen mit neunzehn Plätzen an der Friedrichstraße) verfolgt ein hyperlokales Beschaffungskonzept aus Berlin-Brandenburg, das in Europa seinesgleichen sucht. Das Ernst (zwei Sterne plus Grüner Stern in Wedding, Dylan Watson-Brawns Tresen mit dreißig Gängen) gehört in dieselbe Unterhaltung. Das Coda (ein Michelin-Stern in Neukölln) ist das einzige reine Dessert-Degustationsmenü im Guide Michelin Deutschland. Das Cookies Cream (ein Stern, versteckt hinter dem Westin Grand an der Behrenstraße) führt das stimmigste vegetarische Konzept der Stadt. Der Einfallsreichtum in den Formaten ist das prägende Merkmal der Stadt.

Deutsche Klassiker verankern nach wie vor die kulinarische Achse, die das Publikum nicht auslassen sollte. Das Borchardt an der Französischen Straße ist Berlins politischer und medialer Power-Lunch-Raum, die 1893 eröffnete und 1992 wiedereröffnete Brasserie, das auf Untertassengröße geklopfte Wiener Schnitzel, der Treffpunkt des Bundesregierungs-Zirkels. Das Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt besteht seit 1811 (das deutsche Wort Sekt für Schaumwein soll hier entstanden sein). Zur letzten Instanz in Mitte (1621) ist Berlins älteste durchgehend betriebene Gaststätte. Das Café Einstein Stammhaus an der Kurfürstenstraße ist das in einer Villa von 1907 untergebrachte Wiener Kaffeehaus, das die Schöneberger Generation zum morgendlichen Ritual der Stadt gemacht hat.

Die Reservierungshorizonte sind auf jeder Ebene kürzer als in Paris: sechs bis acht Wochen für das Rutz, vier bis sechs für Tim Raue, zwei bis drei für das FACIL und die Ein-Stern-Häuser in Kreuzberg-Neukölln (das Nobelhart ist schneller ausgebucht, sobald sein Kalender öffnet). Der Mittagstisch bei Tim Raue ist der Geheimtipp; ein Pazar-Abend in Berlin verlangt eine bestätigte Reservierung, weil viele Salons geschlossen haben. Die Charlottenburger Schicht des älteren Berlin (Paris Bar, Zwiebelfisch, Café Einstein, sechste Etage des KaDeWe) nimmt Laufkundschaft an und liest sich als Kontinuität-als-Qualität, so wie es das Şükrü Kemal in Beşiktaş in Istanbul tut.

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